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NAX Report 02/18: Neuer NAX-Pate: SEHW

Neuer NAX-Pate: SEHW Architektur Die Querdenker: SEHW Architektur bieten individuelle Lösungen mit dem Blick aufs Ganze

© SEHW Architektur

Hendrik Rieger und Prof. Xaver Egger

 

Wie leben wir, und wie wollen wir in Zukunft leben?
Die Initiierung von Projekten steht bei SEHW Architektur ganz oben. Prof. Xaver Egger, der diese Thematik auch an der Hochschule Bochum unterrichtet, sieht die Aufgabe seines Büros vornehmlich im Erfassen der gesellschaftlichen Gesamtsituation, in die ein Projekt gleichsam hineingepflanzt wird. Ob Wohnhaus, Ministerium oder Forschungseinrichtung, im Endeffekt steht die Frage am Anfang: Wer nutzt letztendlich den Raum? Und im größeren, gesamtgesellschaftlich orientierten Ansatz:

 

© Philipp Obkircher

Neubau Shared Living, Berlin

 

Wie sieht das Zusammenleben der Zukunft aus?
Diese Fragen stellen sich die Architekten von SEHW jeden Tag von neuem und der Blick fürs Ganze bedeutet folgerichtig auch die Vielfalt in der Ausführung. Denn jeder Ort hat eine andere Geschichte und Zukunft.
Durch eine gleichzeitig breitgefächerte und innovative Lösungssuche bietet SEHW Architektur ein Profil, welches auch von jenen Kunden genutzt wird, die nach baulichen Lösungen für spezielle Anforderungen suchen. Diese können zum Beispiel auf sozioökonomischen Entwicklungen basieren, so wie im Falle eines Shared Living Neubaus in Berlin. Hier vereint sich der Kommunen-Gedanke der 70er Jahre mit ganz grundsätzlichen wirtschaftlichen Bedürfnissen, nämlich einem vorübergehenden Zuhause für die global agierenden Job-Nomaden des digitalen Zeitalters. Für ein Startup, welches sich um bezahlbaren Wohnraum für eine Klientel von Jung Professionals im Alter zwischen 20 und 40 kümmert, entwarfen SEHW Architektur einen Neubau in Berlin-Moabit. Das Gebäude vereint Wohneinheiten mit gemeinschaftlichen Bereichen zum Kochen und für den gedanklichen Austausch, zum Beispiel über neue Startup-Ideen.

 

© Kathi Weber

Neubau und Sanierung auf dem Campus der TH Wildau, Hörsaalzentrum und Verfügungsgebäude, Wildau

 

SEHW orientieren sich im Design zwar am spezifischen Kontext, doch die Formsprache ist trotz aller Vielfalt immer wiederzuerkennen. Bei einem dezenten Farbspiel durch Material-bedingte Töne wie Hellgrau, Weiß, Braun und Stahl schleichen sich klare Flächen in lebensbejahendem Grün und den Grundfarben Blau und Gelb und Rot hinein, immer im Zusammenspiel mit Umfeld, Belichtung und Beleuchtung, optisch zurückhaltend und doch maßgebend zugleich.

 

© Kathi Weber

Neubau Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), Darmstadt

 

Die Kundenlandschaft ist bei SEHW ebenso vielfältig wie die architektonischen Lösungen und so suchen sowohl private Kunden als auch die öffentliche Hand, sowohl Investoren als auch Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen bei SEHW nach jeweils individuell angepassten, spezifisch innovativen Umsetzungen, die nie das Ganze aus den Augen verliert. So gelingt die „Anpflanzung“ eines neuen Projektes.

 
 

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