nax-report-03-17-Wirtschaft-GTAI

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Norwegens Hochbau setzt Höhenflug fort
Norwegens Bauwirtschaft ist laut dem Forschungsinstitut Prognosesenteret 2016 um etwa 5% gewachsen, der Anlagenbau sogar um 10%. Im Jahr 2017 soll sich die Zunahme auf 1% entschleunigen, der Anlagenbau wird mit etwa 8% aber weiter expansiv bleiben.

 

Besonders zugelegt hat zu Jahresbeginn der Wohnungsbau. Fachleute erwarten, dass sich dieser Teilmarkt - ähnlich wie vor einigen Jahren der Transportinfrastrukturbereich - schon aus Kapazitätsgründen bald stärker für ausländische Wettbewerber öffnen wird. Mehr Informationen hier.

Wirtschaftsausblick 2017 - Norwegen
Norwegen erholt sich nur langsam vom Ölpreisverfall. Die Investitionen in den Öl- und Gassektor werden 2017 voraussichtlich im dritten Jahr in Folge schrumpfen, allerdings dürfte die Talsohle dann erreicht sein. Wichtige Konjunkturimpulse werden 2017 vom privaten Konsum erwartet. Das Wirtschaftswachstum soll sich in dem Jahr leicht auf 1 bis 2% beschleunigen. Zu Beginn des Jahres hat die Regierung ein Weißbuch vorgelegt, das Forschung, Entwicklung und Innovation in dem Königreich stärken soll. Mehr Informationen hier.

Schweden kurbelt den Wohnungsbau an
Das schwedische Zentralamt für Wohnungs-, Bauwesen und Raumplanung Boverket rechnet 2016 und 2017 mit dem Baubeginn von mehr als 130.000 Wohnungen. Besonders stark ist die Bauaktivität im Großraum Stockholm. Im Jahr 2016 erhalten landesweit 111 Kommunen staatliche Zuschüsse für den Bau von Mietwohnungen. Fachleute fordern, den Markt für ausländische Unternehmen weiter zu öffnen. Boverket zufolge besteht im heimischen Bausektor bereits ein Mangel an Produktionsplanern und Führungspersonal. Mehr Informationen hier.

Schwedens Hochbaukonjunktur bleibt stabil
Die Investitionen in Schwedens Bauwirtschaft sind 2015 um etwa 8% gestiegen und könnten 2016 nochmals um 6% zulegen. Der Wohnungsbau nimmt weiter an Fahrt auf, vor allem in den Ballungszentren Stockholm und Göteborg. Außerdem sollen in Schweden 2016 rund 470.000 qm neue Lagerflächen gebaut werden. Das wären 12% mehr als im Jahr davor. Ferner sind neue Handelsflächen mit einer Gesamtfläche von 2,4 Mio. qm landesweit geplant. Viele Großaufträge im Anlagenbau kommen aus dem Energiesektor. Mehr Informationen hier.

Wirtschaftsausblick 2017 - Schweden
Mit knapp 3% dürfte Schwedens Wirtschaft 2017 nur geringfügig schwächer wachsen als 2016. Konjunkturtriebfedern sind der Wohnungsbau und der Export. Die schwache Krone scheint das Importgeschäft kaum zu belasten. Nahrungsmittelverarbeiter, Papierhersteller und Versorgungsunternehmen wollen 2017 ihre Ausrüstungsinvestitionen leicht ausweiten. Ein mittelfristiges Stabilitäts- und Wachstumsrisiko sehen Beobachter in der hohen Verschuldung der Privathaushalte. Mehr Informationen hier.

Urbanisierung und Großprojekte sorgen für Boom in Finnlands Hochbau
Finnland feiert einen Bauboom im Hochbau. Die Urbanisierung lässt die Städte mit bereits hohen Immobilienpreisen in den nächsten Jahrzehnten kräftig wachsen. Damit entstehen auch viele neue Wohnungs- und Geschäftsgebäude sowie Shoppingcenter, vor allem in den neuen Stadtvierteln in der Hauptstadtregion. Auch mit Holz bauen die Finnen mittlerweile in die Höhe. Seit Sommer 2015 steht im südfinnischen Vantaa das bisher größte mehrstöckige Holzwohnhaus Europas. Mehr Informationen hier.

Finnlands Infrastruktur rüstet auf
In Finnland beleben sowohl Sanierungen als auch neue Projekte die Infrastrukturinvestitionen. Dazu gehören nicht nur der Ausbau der Straßen, Schienen und Tunnel, sondern auch anspruchsvolle Großprojekte, die für deutsche Unternehmen interessant sind: Datenzentren, LNG-Terminals und eine Gaspipeline nach Estland. Auch der visionäre Plan eines Schienentunnels zwischen Helsinki und Estland wird mit einer weiteren Machbarkeitsstudie fortgeführt. Mehr Informationen hier.

Wirtschaftsausblick 2017 - Finnland
Finnlands Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs weiter fort und wird 2017 zum dritten Mal in Folge wachsen. Dank neuer Aufträge und einer hohen Auslastung werden die finnischen Unternehmen wieder investieren. Davon können deutsche Industriegüterhersteller unter anderem in Großprojekten profitieren. Auf der anderen Seite schwächelt der Privatkonsum durch die zunehmende Inflation und den gebremsten Lohnanstieg. Mehr Informationen hier.