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NAX Hessen

16.9.2014 PLANEN UND BAUEN INTERNATIONAL BEST PRACTICE AUS HESSEN

V.l.n.r.: Johannes Reinsch, Thomas Kowalke, Dr. Michael Schley, Martin Opel

© Claudia Sanders

V.l.n.r.: Johannes Reinsch, Thomas Kowalke, Dr. Michael Schley, Martin Opel

 

Zum neunten Mal war das Netzwerk Architekturexport NAX zu Gast in der Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen in Wiesbaden. Auch in diesem Jahr ging es auf der Fortbildungsveranstaltung „Planen und Bauen International – Best Practice aus Hessen“ um die Auslandsstrategien und Erfahrungen etablierter, aber auch junger bzw. kleinerer Büros beim Planen im Ausland. Die Themen Teilnahme an internationalen Wettbewerben und Spezialisierung standen auf dem Programm. In Einzelvorträgen wurde die neu erschienene Broschüre des GTAI (Germany Trade & Invest) zum Markt für Architekturdienstleistungen in der Schweiz vorgestellt sowie das Sozialversicherungsrecht beim Planen und Bauen im Ausland beleuchtet.

 
V.l.n.r.: Roger Christ, Rolf Romani, Claus Marzluf, Joachim Wendt

© Claudia Sanders

V.l.n.r.: Roger Christ, Rolf Romani, Claus Marzluf, Joachim Wendt

 

Die Bandbreite des Themas Bauen im Ausland wurde in den Vorträgen und Diskussionen sehr klar deutlich. Das erste Podium konzentrierte sich auf die Bedingungen, die - z.B. im Bereich Versicherungsschutz - erfüllt werden müssen, um Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden. Wichtige Fragen wie „Welche Arten von Auslandsentsendungen gibt es?“, „Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?“, „Wie sieht es mit der Einkommenssteuerpflicht aus?“, aber auch „Welches Sozialversicherungssystem gilt?“ und „Wie lässt sich der deutsche Sozialversicherungsschutz erhalten?“ wurden von den Referenten mit viel Sachverstand und Erfahrung beantwortet.

 
Roger Christ

© Claudia Sanders

Roger Christ

 

In der anschließenden Diskussion bestätigte sich, dass die Rahmenbedingungen für das Bauen im EU- und internationalen Ausland heute so gut wie noch nie sind. Oft sei es jedoch notwendig sich viel Zeit zu nehmen, um sich vor Ort mit der Kultur, den Eigenarten und Gepflogenheiten sowie mit der Sprache des jeweiligen Landes vertraut zu machen. Dies gilt besonders, wenn es um einen außereuropäischen Kulturkreis und die Suche nach einem lokalen Partnerbüro geht. Die Gefahr der „Missionierung“ sollte man hierbei erkennen und umgehen.

 
NAX Hessen 2014

© Claudia Sanders

NAX Hessen 2014

 

Die Referenten des zweiten Podiums berichteten u.a. am Beispiel China von ihren sehr unterschiedlichen Auslandserfahrungen und –strategien. Größere Büros, die - mit viel Geduld - eine eigene Niederlassung in China aufbauen konnten sowie Büros, die erfolgreich einzelne Projekte realisierten, führten das Know-How, das Selbstbewusstsein und die Risikobereitschaft vor Augen, die benötigt werden, um erfolgreich zu agieren. Ein erster Schritt in diese Richtung kann auch die Teilnahme an offenen internationalen Wettbewerben sein oder die Möglichkeit des „andockens“ an eine Weltmarke, deren Corporate Identity man dann weltweit umsetzt (in diesem Fall Innenarchitektur).
Unerlässlich seien bei jeglicher Aktivität im Ausland das o.g. Selbstbewusstsein und die Risikobereitschaft, Mehrsprachigkeit, vor allem jedoch der gegenseitige Respekt und die Wertschätzung, die man anderen Kulturen und Gepflogenheiten gegenüber zeigen sollte.
Für die Fortbildungsveranstaltung wurde den Mitgliedern der AKH 5 Fortbildungspunkte vergeben. Das Programm finden Sie noch einmal >>hier (PDF-Dokument, 157.4 KB).

 
 

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