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20141202nax muenchen

2.12.2014 Planen und Bauen International Best Practice aus Bayern

© BAK

Astrid Eggensberger

 

Das Netzwerk Architekturexport NAX war wieder zu Gast in der Bayerischen Architektenkammer in München. Auch dieses Mal ging es auf der Infoveranstaltung „Planen und Bauen International – Best Practice aus Bayern“ um die Bandbreite von Auslandsstrategien und Erfahrungen etablierter, aber auch junger bzw. kleinerer Büros beim Planen im Ausland.

 

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v.l.n.r.: Alexander Schwab, Astrid Eggensberger, Prof. Roland Dieterle, Stephan Suxdorf

 
Im ersten Podium berichteten Vertreter etablierter Architekturbüros unter dem Oberthema „3 Kontinente, 3 Zukunftsmärkte“ in Einzelvorträgen von den Exportchancen deutscher Architekturleistungen in Europa, in China und in Afrika. Hierbei wurde immer wieder vor Augen geführt, dass neben Know-How und Selbstbewusstsein viel Geduld sowie Risikobereitschaft und ein gutes finanzielles Polster unabdingbar sind.
 

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v.l.n.r.: Andreas Baum, Benjamin Haupt, Alexander Schwab, Clemens Bachmann, Hieronimus Nickl

 

Im zweiten Podium „Internationale Strategien“ kamen junge bzw. KMU-Büros zu Wort und berichteten darüber, wie sie durch Teilnahme an internationalen Wettbewerben, durch Spezialisierung oder das sogenannte Huckepack-Verfahren im Ausland erste Erfahrungen sammeln konnten. Das „andocken“ an eine Weltmarke, deren Corporate Identity weltweit umgesetzt wird, kann ebenfalls ein erster Schritt in Richtung Ausland sein.

 

© BAK

 

Auch von Erfahrungen mit BIM (Building Information Modeling) wurde gesprochen – ein Thema, das in Deutschland kontrovers diskutiert wird, beim Bauen im europäischen oder internationalen Ausland oft jedoch schon ein tägliches Muss darstellt.

In den von Alexander Schwab (Vorstandsmitglied Bayerische Architektenkammer) moderierten Diskussionen bestätigte sich, dass die Rahmenbedingungen für das Bauen im EU- und internationalen Ausland heute so gut wie noch nie sind bzw. noch großes Potential besitzen. Als absolut notwendig erachten alle Referenten, sich viel Zeit zu nehmen, um sich vor Ort mit der Kultur, den Eigenarten und Gepflogenheiten sowie mit der Sprache des jeweiligen Landes vertraut zu machen. Dies gilt besonders, wenn es um einen außereuropäischen Kulturkreis und die Suche nach einem lokalen Partnerbüro geht. Die Gefahr der „Missionierung“ sollte man hierbei erkennen und umgehen.

 

Wir danken der GEZE GmbH und der Lanxess Deutschland GmbH für ihre freundliche Unterstützung.

 
 

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