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NAX Report 02/17: NAX-Partner Schüco

NAX Partner Schüco Schüco plant dreifach zertifizierten Neubau

Schüco erweitert seine bestehende Unternehmenszentrale in Bielefeld: Der vom renommierten Kopenhagener Architekturbüro 3XN geplante Neubau sieht ein offenes Raumkonzept mit kommunikativer Arbeitslandschaft vor. Durch ein Zusammenspiel verschiedenster Energieeffizienz-Maßnahmen mit eigenen Schüco Systemlösungen entsteht ein architektonisch anspruchsvoller Neubau, der LEED-, BREEAM- und DGNB-zertifiziert wird.

 

© 3XN Architects

Der mit einer eleganten Fassade vorgesehene Schüco Neubau ist über fünf Stockwerke mit der bestehenden Unternehmenszentrale verbunden. Es entsteht eine gläserne Brücke über die im Zuge des Neubaus verlängerte Schücostraße.

 
 

© 3XN Architects

Das dynamische, über sämtliche Ebenen gestaltete Atrium ist architektonisches Highlight und zentraler Sammelpunkt des Gebäudes.

 

Seit über 60 Jahren prägt die Schüco Unternehmenszentrale das Stadtbild in Bielefeld an der Karolinenstraße. Im Laufe der Jahrzehnte ist der Standort sukzessive zu einem großflächigen Campus mit Bauten aus unterschiedlichen Stilperioden erweitert worden. An seinem nordwestlichen Rand wird das Areal jetzt durch den von 3XN geplanten Neubau ergänzt. Auf sieben Ebenen mit einer Geschossfläche von 7.200 Quadratmetern wird eine moderne Bürolandschaft für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen.

 

Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2018 geplant. Andreas Engelhardt, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter, freut sich: „Mit dem Neubau schaffen wir eine moderne Arbeitsatmosphäre, die den Dialog, die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch fördert. Damit legen wir den Grundstein für weiteres Wachstum und eine erfolgreiche Zukunft.“

Nachhaltigkeit groß geschrieben
Für einen nachhaltigen und energiesparenden Betrieb wird der Neubau mit einer modernen und wartungsfreundlichen Haustechnik geplant. Als Hauptheizquelle ist Fernwärme vorgesehen. Zusätzlich steht eine Erdwärmepumpe als Hauptquelle für Kaltwasser und als Backup für Heißwasser zur Verfügung. Die Lüftung erfolgt über ein Quelllüftungssystem und integriert eine effiziente Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus soll das Gebäude mit öffenbaren Fensterelementen natürlich belüftet werden können. Ein weiterer wichtiger Baustein zur Senkung der Kühllast ist eine passive/aktive Nachtkühlung. Durch ein effizientes Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen und Schüco Systemtechnik wird der Neubau die drei Zertifizierungen LEED, BREEAM und DGNB erhalten – als Beleg beispielsweise für weitsichtige Planung, hochwertige Ästhetik, energiesparenden Betrieb und ein ganzheitliches, modernes Arbeitsumfeld.

Zentrale Aufgabe: Forschung und Entwicklung
Schüco entwickelt seine Produkte in einem eigenen Technologiezentrum (TZ). Das TZ ist von der nationalen Akkreditierungsstelle der Bundesrepublik Deutschland (DAkkS) als unabhängiges Herstellerlabor akkreditiert. Mit einer Fläche von 7.800 qm und dem größten Indoor-Fassadenprüfstand in Europa ist das TZ eines der leistungsfähigsten Prüfzentren für Fenster, Türen und Fassaden. Damit kann Schüco bereits zu Beginn jeder Produktentwicklung neue Systeme, einzelne Bauteile oder Sonderlösungen fertigungs- und prüftechnisch begleiten, stetig optimieren und kontinuierlich validieren. Zugleich stellt das Technologiezentrum eine bestens geeignete Plattform für die Ausbildung von Facharbeitern und Ingenieuren dar.

 

 

© 3XN Architects

Der Schüco Neubau verfolgt den Anspruch einer modernen kommunikationsfördernden Büroorganisation, die Raum für unterschiedliche Arbeitsformen und Möglichkeiten der spontanen Begegnungen bietet.

 

Dynamik der Fassade
Das Architekturbüro 3XN sieht einen Baukörper mit einer eleganten energieeffizienten Fassade vor, der mit seiner Kubatur die Höhen und Fluchtlinien der umgebenden Gebäude aufgreift und einen markanten architektonischen Akzent in Richtung der vielbefahrenen Herforder Straße schafft.

 

Mit einem verbindenden Anschluss an die bestehende Unternehmenszentrale wird gleichzeitig eine gläserne Brücke über die im Zuge des Neubaus verlängerte Schücostraße entstehen: „Im Zusammenspiel der beiden Gebäude schaffen wir ein einladendes Eingangstor zum rückwärtig angrenzenden Schüco Campus“, erklärt 3XN-Partnerarchitekt Jan Ammundsen das Konzept.

Offenes Atrium als Mittelpunkt
3XN verbinden in ihren Entwürfen skandinavische Klarheit und Funktionalität mit expressiven Formen und präzise gesetzten Details. Dem gleichen Anspruch folgt auch die Innenraumgestaltung des Schüco Neubaus. Als zentrales Rückgrat und als Herz des Gebäudes fungiert das über sämtliche Ebenen aufsteigende, über eine gläserne Kuppel belichtete Atrium mit seinen dynamisch übereinander geschichteten, dabei leicht vor- und zurückspringenden Geschossebenen. Im Zusammenspiel der verschiedenen Elemente entsteht ein organisch fließendes Raumkontinuum mit überraschenden Sichtachsen durch das gesamte Gebäude.

 
 

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