Logo Twitter
 
Logo LinkedIN
 

NAX Report 03/20: Weitere Meldungen Wirtschaft + Politik

Weitere Meldungen aus Wirtschaft und Politik

Green Deal-Pläne der EU-Kommission Ein Neues Europäisches Bauhaus

© Ryan Franco via Unsplash

 

In ihrer Rede zur Lage der Union am 16.9.2020 sprach EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zum ersten Mal von einem "neuen europäischen Bauhaus" und versetzte damit die europäische Architektenschaft in Aufruhr. Man müsse "dem Systemwandel ein Gesicht verleihen - um Nachhaltigkeit mit einer eigenen Ästhetik zu verbinden", sagte von der Leyen in ihrer Ansprache. Fortan fragte sich nicht nur die deutsche Architektur- und Ingenieurszene, was das wohl genau zu bedeuten habe. Nun legte die EU-Kommission einen ersten, wenn auch vagen, Entwurf des Projekts "neues Europäisches Bauhaus" vor. Dieses ist Teil des European Green Deal, der Maßnahmen zur Erhöhung der europaweiten Sanierungsquoten, dem Abbau von Hindernisse für Sanierungsvorhaben, der Bekämpfung von  Energiearmut und der Steigerung von Energie- und Ressourceneffizienz von Gebäuden umfässt. 

Das "neue Europäische Bauhaus" soll dieser grünen Transformation eine Ästhetik verleihen. Es ist als interdisziplinäres Projekt, dem ein Beratungsgremium aus externen Sachverständigen aus Wissenschaft, Architektur, Design, Kunst, Planung und Zivilgesellschaft vorstehen wird, geplant. Bis Sommer 2021 wird die Kommission zur Vorbereitung einen breit angelegten, partizipativen Prozess zur gemeinsamen Gestaltung einleiten und in EU-Förderprogrammen erste Projektaufrufe starten. Das Projekt Bauhaus soll u.a.Diskussionsforen, Raum für Kunst und Kultur, ein Versuchslabor und eine Netzwerkplattform umfassen.

 

Die im Green Deal vorgesehene "Renovation Wave" umfasst neben dem Bauhaus-Projekt aber noch weitere Maßnahmen zur energieeffizienten Gebäudeertüchtigung in der Europäischen Union, u.a.: 

  • Strengere Vorschriften in Bezug auf die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, Überprüfung der EU-Geäuderichtlinie ab 2021;
  • Leicht zugängliche und gezielte Finanzierung, vereinfachte Regeln für die Kombination verschiedener Finanzierungsinstrumente und Anreize für private Finanzierungen;
  • Ausbau der Kapazitäten und Qualifikationen für die Planung und Durchführung von Sanierungsvorhaben;
  • Entwicklung von stadtteilbezogenen Konzepten, um auf erneuerbaren Energien und Digitalisierung basierende Lösungen zu integrieren und Quartiere mit ausgeglichener Energiebilanz zu schaffen, Start einer Initiative für bezahlbaren Wohnraum in 100 Stadtbezirken europaweit.
 
 
 

GTAI-Brancheninformationen zur AUS/NZ Bauwirtschaft Diese Informationen erhalten Sie als Service unseres Partners Germany Trade and Invest (GTAI):

© Germany Trade and Invest (GTAI)

 

Australien:

  • Branche kompakt Bauwirtschaft Australien: zum Artikel
  • Wirtschaftsausblick und Großprojekte Australien: zum Artikel
  • SWOT-Analyse Australien: zum Artikel
  • Branchencheck Australien (auch Bauwirtschaft): zum Artikel
  • Sydney auf dem Weg zur polyzentralen Metropolregion: zum Artikel
  • Aktuelle Corona-Entwicklung in Australien: zum Artikel
  • Projektmeldung Corona-Förderprogramm für Bauwirtschaft in New South Wales: zum Artikel
  • Jeweils neueste GTAI-Informationen zu Australien (wird ständig aktualisiert): www.gtai.de/australien

Neuseeland:

Alle Länder: GTAI-Datenbank Entwicklungsprojekte und Ausschreibungen: zur Datenbank

Hinweis: Einige der aufgeführten Artikel sind erst nach kurzer, wie immer KOSTENLOSER Registrierung möglich.
 

KfW Research: Investitionen in Afrika Wie effektiv unterstützen die außenwirtschaftlichen Förderinstrumente Investitionen in Afrika?

© KfW Research

 

Die Bundesregierung sieht privatwirtschaftliche Investitionen als entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas an. Allerdings haben deutsche Unternehmen bislang vergleichsweise wenig in Afrika investiert. Eine zentrale Stellschraube, über die die Bundesregierung verfügt, um ausländische Direktinvestitionen zu fördern, sind die Außenwirtschaftsförderinstrumente. Die Ausweitung dieser Förderinstrumente wird immer wieder diskutiert mit dem Ziel, das Engagement deutscher Firmen in Afrika zu erhöhen. Die KfW hat daher überprüfen lassen, inwieweit diese Instrumente im afrikanischen Kontext wirken und ob zum Beispiel eine Aufstockung des Garantievolumens für Investitionen zum gewünschten Erfolg führen würde.

 
 

Erleichterungen für EU-weit agierende Unternehmen Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld sollen steuerfrei bleiben

Die Bundesregierung hat einen Entwurf des Jahressteuergesetztes 2020 vorgelegt, das u.a. die Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld noch bis Ende 2021 steuerfrei hält. Außerdem sieht der Gesetzesentwurf vor, dass EU-weit agierende Unternehmen nicht mehr in jedem EU-Land einzeln ihre Steuerpflichten erfüllen müssen. Stattdessen soll dies zukünftig allein im Heimatland eines Unternehmens über ein Webportal erfolgen.

 
 
 

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Dafür setzen wir Matomo ein. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.