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NAX Report 04/18: NAX-Partner JUNG Strategien für vereinfachte Planungsprozesse im Bereich ‚Digitales Bauen‘

NAX-Partner JUNG JUNG fördert Strategien für vereinfachte Planungsprozesse im Bereich ‚Digitales Bauen‘

© Michael Meschede

 

Die Kluft zwischen digitalem Entwerfen und digitalem Bauen ist groß: Building Information Modelling, kurz: BIM, ist die aktuell treibende Kraft im Bereich Digitalisierung in der Architektur. Die Arbeitsprozesse im Bauwesen sind weitestgehend digitalisiert, jedoch ist kaum ein Bauprojekt digital geplant, entworfen und gebaut worden. BIM hat mit seinen Werkzeugen die Baubranche verändert und soll Architekten und Planern die reibungslose Digitalisierung aller Prozesse – von der Planung bis hin zur Ausführung – erleichtern. JUNG unterstützt seine Partner aus Architektur und Planung aktiv durch den Einsatz modernster Technik und der Bereitstellung seiner Produkte als kostenlose BIM-Objekte. 

BIM – Projekte effizienter planen und ausführen

Digitalisierung ermöglicht die Reduzierung von Komplexität und vermeidet in Arbeitsprozessen weitestgehend Fehler. BIM vereinfacht die Kommunikation zwischen einzelnen Gewerken und ermöglicht durch die Verbindung von Schnittstellen fehlerfreie und effiziente Planung. Einer der größten Vorteile der Nutzung von BIM ist die Straffung der Abläufe innerhalb von Planungsprozessen: Architekten und Planer haben die Möglichkeit, ein bauteilorientiertes dreidimensionales Gebäudemodell zu konstruieren. Die entsprechenden Gebäudedaten und Eigenschaften sind im BIM-Modell gespeichert. Jederzeit ist es den am Bauprojekt beteiligten Parteien möglich, die entsprechenden Daten abzurufen. Abläufe im komplexen Bauwesen können dadurch kosteneffizient und vereinfacht umgesetzt werden.

 

© Michael Meschede

Futurium Berlin

 

BIM als Zukunftsmodell etablieren

Ist ein Projekt abgeschlossen, bietet BIM den Nutzen einer regelmäßigen Wartung von Gebäuden innerhalb des laufenden Betriebs. Anhand von BIM ist schnell nachvollziehbar, welche Produkte aus den jeweiligen Gewerken entsprechend verbaut sind. Ein langfristiges Ziel und Herausforderung zugleich wird sein, Planer und Unternehmen in kürzester Zeit in ihrer Arbeitsweise und den genutzten Produktdatenbanken auf die effizientere Struktur von BIM auszurichten. Ab dem Jahr 2020 soll BIM im Zuständigkeitsbereich des BMVI bei neu zu planenden Bauprojekten regelmäßig Anwendung finden. Die Niederlande sind in der Nutzung von BIM-Daten Vorreiter: Seit 2011 ist die Anwendung der BIM-Methode bei Bauten, die ein Volumen von mehr als 10 Mio. EUR übersteigen, verpflichtend. Alle BIM-Daten sind länderspezifisch angelegt: Informationen innerhalb der BIM-Modelle haben die gleiche Datenbasis, sind je nach Land jedoch mit anderen Meta-Daten verknüpft. Die digitale Verarbeitung, wie etwa durch BIM, erobert die Baubranche zunehmend. ‚Digitales Bauen‘ ist das Schlagwort und dennoch steht die BIM-Planung in Deutschland noch relativ am Anfang.

 

© Michael Meschede

Futurium Berlin

 

BIM-Objekte von JUNG: Intuitiv nutzbare Daten

Die BIM-Objekte von JUNG beinhalten die Speicherung sämtlicher, für die Planung relevanter Produkteigenschaften, wie Materialität, Abmessungen und Leistungseigenschaften. Die ausgewählten Rahmen und Einsätze können als Produktkombination flexibel zusammengestellt werden und sind als komplettes Objekt in der Software verfügbar. Eine programminterne Logikprüfung schließt nicht-kompatible Kombinationen vorab aus. Aus der Software können zudem genaue Stückzahlen als auch Bestelllisten generiert werden.

JUNG goes BIM

Der Leitgedanke „Fortschritt als Tradition“ treibt JUNG seit über 100 Jahren als fest etablierte Größe auf dem nationalen und internationalen Markt an. Moderne Lösungen entwickeln und mit seinen Produkten Architekten und Planer zu unterstützen, ist dafür die Hauptprämisse. Das breite Portfolio von JUNG reicht von der klassischen Elektroinstallation über die Nachrüstung per Funk hin zu vernetzten High-End-Technologien im Bereich Smart Home. Dabei stehen die Komponenten Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort an erster Stelle. Als ideengebender Partner stellt JUNG Architekten und Planern seine Produkte kostenfrei als BIM-Objekte für die Softwareprogramme Revit und ArchicCAD zur Verfügung. JUNG lebt seinen Pioniergeist mit der Entwicklung und dem Einsatz modernster Technik: mit BIM kann vorab eine Konfiguration in dem Plug-In für die korrekte Kombination von Abdeckungen, Einsätzen und Rahmen bei der konventionellen- und auch KNX-Installation gewährleistet werden. Der Schalterklassiker LS in Kunststoff und Metall wurde als erstes JUNG Schalterprogramm BIM-fähig gemacht.

 

© Michael Meschede

Futurium Berlin

 

JUNG – Fortschritt als Tradition

JUNG ist Premiumanbieter moderner Gebäudetechnik. Schalter, Steckdosen, Dimmer, Wächter und Systeme zur Steuerung von Funktionen im privaten Wohnbereich sowie im Objekt gehören zum Portfolio des mittelständischen Traditionsunternehmens. 1912 gegründet, ist der einstige Antrieb auch heute noch Triebfeder für alle Produkte: JUNG entwickelt und stellt mit Pioniergeist zeitlos gestaltete Produkte und zukunftsorientierte Lösungen her. Die Schalterdesigns und Anwendungen von JUNG sind auf individuelle Bedürfnisse abstimmbar. Gefertigt werden sie an den beiden Standorten in Schalksmühle und Lünen. Dafür erhielt das Unternehmen 2011 vom TÜV Nord das Zertifikat ‚Made in Germany’. Fest in der Region verwurzelt und seit vielen Jahrzehnten ein beständiger Arbeitgeber, verlassen sich heute Kunden in der ganzen Welt auf die kontinuierlich hohe Qualität. Dabei weiß JUNG um seine hohe Verantwortung an eine nachhaltige und energieeffiziente Produktion. Der Teamgeist der rund 1.200 Mitarbeiter in Deutschland sowie in den 17 Tochterunternehmen und 67 Vertretungen in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und in Asien tragen maßgeblich dazu bei.

 

© Michael Meschede

 

JUNG Referenz: Futurium Berlin – Forum der Zukunft in BIM

Mit dem futuristischen Baukonzept des ‚Futurium Berlin‘ der in Berlin ansässigen Architekten Richter und Musikowski, verweist JUNG auf eine nach BIM-Vorgaben geplante Referenz eines der modernsten, „mitdenkenden‘‘ Gebäude Deutschlands. Der Bau entspricht allen Standards eines Niedrigstenergiehauses. Verbaut ist das KNX-System von JUNG. Sämtliche Funktionen der Gebäudetechnik sind sinnvoll und kommunikativ vernetzt. Mit dem weltweiten KNX-Standard setzt JUNG auf die Kombination zukunftssicherer Aspekte wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz und Komfort. Die Eröffnung für das gesamte Futurium ist für das Frühjahr 2019 geplant. Mehr Informationen zu dieser JUNG Referenz finden Sie hier: jung.de

 
 

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