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NAX-Report 03/20: Veranstaltungsberichte

NAX-VERANSTALTUNGSBERICHTE

29.9.2020 | SOHO HOUSE BERLIN NAX-Patentreffen 2020

© NAX / Till Budde

 

Das diesjährige „Patentreffen“ des Netzwerk Architekturexport NAX stand unter dem Einfluss der weltweiten Covid-19-Pandemie, weshalb lange unklar war, ob wir das auf den 29.9.2020 verschobene Event würden durchführen können. Konnten wir!

38 NAX-Paten und -Partner folgten unserer Einladung ins SOHO HOUSE Berlin. Es wurde ein toller Tag mit interessanten Diskussionen und Begegnungen – alle waren froh, sich wieder einmal „live und in Farbe“ zu sehen und zu sprechen. Und selbstverständlich wurden dabei die notwendigen Corona-Maßnahmen eingehalten! Zum Auftakt des Patentreffens stellten sich zwei neue NAX-Patenbüros vor. Dann gab es einen kurzen Überblick über die aktuellen und die geplanten NAX-Aktivitäten. Anschließend stellte Kuratorin und Journalistin Francesca Ferguson ihre Ideen einer möglichen Neukonzeption der NAX-Wanderausstellung vor. Hauptdiskussionsthema des Tages sollte „Wohnen und Arbeiten in der Stadt von morgen“ sein, das wir mit dem Zukunftsforscher Prof. Stephan Rammler diskutieren wollten. Dieser musste sehr kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen leider absagen, woraufhin BAK-Vizepräsident Prof. Ralf Niebergall und NAX-Pate Prof. Xaver Egger, SEHW Architekten, einsprangen und einen interessanten professionellen Diskurs mit den Teilnehmern anstießen. Wie sich die Krise auf die für Architekten und Ingenieure wichtige Versicherungen auswirkt, dazu nahm Alexander Köhler von AIC International kurz Stellung, und zur Zukunft der deutschen Wirtschaft nach der Corona-Krise und deren wirtschaftlichen Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand referierte schließlich Frau Dr. Armgard Wippler vom BMWi.

Am Nachmittag besuchten die Teilnehmer die Ausstellung „Über die Kraft der Architektur: Das House of One, Berlin und das Haus des Friedens und der Religionen, Zentralafrikanische Republik“ in der Parochialkirche, wo beide Projekte und deren tiefere Bedeutung vorgestellt wurden. Zum Ausklang des Tages fanden sich alle Teilnehmer erneut im SOHO HOUSE zum gemeinsamen Dinner ein. BAK-Vizepräsident Prof. Ralf Niebergall begrüßte dabei BMI-Staatssekretärin Anne Katrin Bohle.

Wir danken herzlich allen Paten und Partnern für ihr Kommen und ihr immer aktives Engagement. Wir freuen uns auf die weiterhin hervorragende Zusammenarbeit und die vor uns liegenden Projekte und aktuellen Herausforderungen im Bereich Export von Planerdienstleistungen „Made in Germany“.

 
 

23.9. + 5.10.2020 | ONLINE NAX Online-Seminar „Value in Architecture“

© NAX

 

Die diesjährige NAX-Fortbildungsveranstaltung am 23.9.2020 und am 5.10.2020 fand nicht, wie üblich, als Präsenzveranstaltung, sondern, Corona-bedingt, als Online-Seminar statt.

Das Netzwerk Architekturexport NAX lud in Kooperation mit der Architektenkammer Baden-Württemberg zu diesem Event mit dem Thema „NAX talks about…: Value in Architecture“ ein. Den Teilnehmern bot sich die Gelegenheit, gemeinsam mit den vortragenden Architekten, Experten, Wissenschaftlern und Industriepartnern aus Deutschland, den Niederlanden und aus China, herauszufinden, welchen Wert und Mehrwert Architektur für Mensch / Umwelt und unsere Gesellschaft generieren kann, außer rein zum Wohnen oder Arbeiten zu dienen. Was kann ein Gebäude mehr sein als eine Ware, die man kaufen oder verkaufen kann?

Diesen Fragen wurde während des zweimoduligen Online-Seminars und unter den nachfolgenden Themenschwerpunkten nachgegangen: Umwelt, Ressourcen und Nachhaltigkeit / Mensch und Gesundheit / Lern- und Arbeitswelten / Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Urbanes Leben.
 

 
 

5.10.2020 | Online „Zukünftige Smart City-Entwicklungen in Südostasiens Megastädten“

© NAX

 

Am 5.10. fand eine Online-Veranstaltung „Zukünftige Smart City-Entwicklungen in Südostasiens Megastädten“ in Kooperation von NAX, der Bundesarchitektenkammer (BAK) und dem Ostasien Verein der deutschen Wirtschaft (OAV) statt.

Diese erstmalige Kooperation brachte Teilnehmer aus Architektur- und Stadtplanerbüros sowie Mitglieder der AG Infrastruktur des OAV zusammen. Die Veranstaltung widmete sich angesichts drängender Herausforderungen von Südostasiens Megastädten verschiedenen Smart Cities-Konzepten und neuen Ansätzen und Chancen in Architektur, Stadtplanung und Abfallmanagement. Im Zentrum stand die Frage, welche Erfahrungen aus der Corona-Pandemie für die Planung und Gestaltung von dortigen Metropolen gezogen werden können, aber auch, welche Geschäftspotentiale sich für deutsche Unternehmen und Planer ergeben, die Planungsleistungen, Technologien und Produkte im Zusammenhang mit Smart City-Lösungen wie Gebäudetechnik und ‚smart infrastructure‘ anbieten.

Die Teilnehmer erhielten moderiert durch OAV Geschäftsführerin Almut Rößner und Dr. Steden Einblicke in die folgenden Themen:

  • Deutsches Haus Ho-Chi-Minh-City, Vietnam, Volkmar Sievers, Dipl. Ing. Architekt, Associate Partner GMP
  • Beispiele zur Steigerung der Resilienz von Städten und Smart Cities, Dr. Hong Li, Geschäftsführer SBA Architektur und Städtebau, München
  • Nachhaltige Abfallwirtschaft als Kernbestandteil zukünftiger Smart Cities – Beispiel Grün Book Singapur, Jakob Graf Lambsdorff, CEO, ALBA W&H Smart City Pte Ltd, Singapur
  • Welchen Beitrag der „CityTree“ zum Klima von Südostasiens Megastädten bringen kann, Liang Wu, CIO des Start-ups Green City Solutions GmbH, Berlin

Leitfragen der Veranstaltung und Gegenstand der anschließenden Diskussion waren die Frage, welche Erfahrungen aus der Corona Pandemie/Lock-down-Zeit nachhaltige Entwicklungen und Trends in punkto Stadt- und Wohnraumplanung auslösen werden? Bei der Frage danach, was sich aus Beispielhaften Smart Cities Projekten in Südostasien für die Zukunft lernen kann, wurde auch darauf hingewiesen, dass in vielen südostasiatischen Städten der 5G Ausbau schon weiter ist aus in Deutschland, und daher dort Projekt besser umzusetzen seien, die auf IoT Vernetzung basieren. Gerade die digitale Vernetzung ist es, so wurde an mehreren Beispielen deutlich, die Metropolen resilienter werden lässt ermöglicht, zukünftig besser auf Pandemien zu reagieren. Aber auch gute architektonische und stadtplanerische Planung erlaubt es, Städte effizienter und zugleich lebenswerter zu machen.

Kommendes Jahr wird eine Fortsetzung der Veranstaltung zum Thema „Energie - Umwelt – Stadtplanung“ geplant.

 
 
 

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